Spielwelten

Computerspiele in Fantasy-Settings begeistern seit etlichen Jahren viele Spieler aus aller Welt – egal ob Jung oder alt. Bei der Menge an Games dieses Genres, die im Lauf der Zeit erschienen sind, wird dies nur offensichtlicher. Packende Abenteuer und episch erzählte Geschichten sind nur ein paar der Gründe, warum Fantasy-Spiele derart beliebt sind. Hinzu kommt häufig noch ein Faktor, der für den Erfolg solcher Games ebenfalls von entscheidender Bedeutung ist: Die oft detailreichen und liebevoll gestalteten Spielwelten.

Dark Souls

Wenn sich die meisten Meschen eine Fantasy-Welt vorstellen, haben sie dabei häufig Schauplätze aus Filmen wie Herr der Ringe oder Harry Potter vor ihren Augen. Sicherlich dienen auch viele dieser bekannten (und fast auch klischeeartigen) Umgebungen als Inspirationsquellen für die Gestaltung von Computerspiel-Welten. Dennoch wurden inzwischen auch einige Fantasy-Welten kreiert, die sich in vielen Dingen von anderen Settings dieser Art unterscheiden. Zu diesen außergewöhnlichen Spielwelten zählen unter anderem auch die der Dark-Souls-Reihe.

Die Welten, in denen die Dark-Souls-Games spielen, sind wesentlich karger gestaltet als bei anderen Computerspielen dieser Art. Beispielsweise versorgen einen die NPCs (Englisch: non-player character) selten mit wertvollen Informationen – und wenn, dann sind sie meist recht kryptisch formuliert. Die Story in den Souls-Ablegern wird ebenfalls auf diese verborgene Art transportiert. Während einem woanders die Geschichte in großer Detailgenauigkeit erzählt wird, muss der Spieler durch das Erkunden der Spielwelt die einzelnen Anhaltspunkte der Hauptstory selbst entdecken. Und häufig sind diese Anhaltspunkte auf eine derart versteckte Art und Weise gestaltet, dass sich der Spieler aus den gefundenen Hinweisen und Informationen die Zusammenhänge der Story selbst erschließen muss.

Dies bietet nicht nur sehr großen Spielraum für Interpretationen sowie Diskussionen innerhalb der Community, sondern kurbelt gleichzeitig auch den Entdeckungsdrang der Spieler an. Nimmt man sich nicht ausreichend Zeit, die Welt zu erforschen, kann es passieren, dass man einen großen Teil der Geschichte einfach verpasst.